Es ist der 1. August 2009. Heute ist in Bockelskamp sowas wie ein historischer Moment. Zum 30. Mal jährt sich der Bockpalast. Was
1969 1979 noch auf zwei Gummiwagen stattfand, hat heute eine große Festivalbühne, ein vollgepacktes LineUp und locker über 2000 Besucher. Was auf dem 30. Jubliäum so alles abging, erfahrt ihr, wenn ihr auf '
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hier!)

Samstag 17.30 Uhr: Während wir bei McDonalds noch einen Happen essen, ziehen draußen Wolken auf. Der Himmel ist dunkel. Es sieht nach Gewitter aus. Droht dem
Bockpalast dieses Jahr ein ähnliches Schicksal wie dem Südwinsen Festival? Wird es einen Großteil der Zeit regnen?

Da die direkte Straße nach Bockelskamp gesperrt ist, kommen wir nach einem Umweg über Eicklingen leicht verspätet an. Das Festivalgelände ist ähnlich aufgebaut wie in den letzten Jahren. Es gibt zwei Bierbuden, eine Weinbude, eine Würstchenbude, eine Pizzabude und eine Bude für Pfand und Marken. Desweiteren natürlich zwei Zelte und einen Balken auf dem Kinder ihre Balance üben, oder sich mit gefüllten Säcken runterprügeln können.
Während wir noch das bis jetzt spärliche besuchte Festivalgelände erkunden, spielen auf der Bühne schon Accused. Die Celler Band macht Alternative, der für die Uhrzeit eigentlich viel zu sehr tanzbar ist. Zu späterer Stunde wären Accused super zum Abgehen gewesen. Bis auf einige echt fiese Rückkopplungen, für die die Band aber nichts kann, ist der Sound erstklassig. Man möchte am liebsten direkt zu den einprägsamen Songs tanzen gehen.
Etwas unspektakulärer geht es bei den Weltenrettern aus Wolfsburg zu. Die Band in weißen Anzügen nutzt eine Menge Themes in ihren Songs. So wird gerne mal das Intro von 20th Century Fox, welches wir aus dem Kino kennen, als eigenes Intro verwendet. Danach kommt dann auch gleich das James Bond Theme zu einem Lied, welches sich mit dem Agenten 008 beschäftigt. Der Deutschrock ist etwas lasch. Die Songs sind simpel gehalten. Das Schlagzeug spielt den Standard Pop-Punk Beat. Einfach nichts Aufregendes. Da können auch keine Lieder über alte Zeiten helfen. Die Weltenretter sind hier eindeutig nicht die Retter des Abends.

In der folgenden Umbaupause auf der großen Bühne erwartet die nun etwas zahlenmäßigeren Besucher ein kleines Schmankerl. Auf einem - als zweite Bühne umfunktionierten Anhänger - versüßen uns die Gentle Manner mit Balladen von früher. Der zweistimmige Gesang bringt Lieder wie „Behind Blue Eyes“ exzellent herüber. Man ist etwas benommen von der betäubenden Wirkung der drei ausgezeichneten Musiker. Lange ging eine Umbaupause nicht mehr so schön vorbei.
Endlich was zu feiern gibt es beim folgenden Auftritt von
Marys Forbidden Dreams. Die Band hat ein extra auf Party getrimmtes Set dabei und haut dem Besucher so ziemlich jedes bekannte Punk Lied um die Ohren, dass sich nur irgendwie zum Feiern eignet. Dabei sind unter anderem Lieder von Green Day und den Ärzten. Während die ersten Leute anfangen zu tanzen, genießen wir noch den tollen Sound und die gute Stimmung, die durch die Band verbreitet wird. Neben den Coversongs spielen Marys Forbidden Dreams auch einige eigene Stücke, die locker mit den geliehenen mithalten können. Besonders gefallen hat uns ein Song mit dem einprägsamen Refrain „Shot my Head off“. Die Celler Band rettet uns heute den Abend vor langsamer partyuntauglicher Musik!

Da Ska Wars ausfallen, dürfen wir uns in der Umbaupause wieder klassiche Rockstücke anhören. Diesmal sogar etwas länger. Denn bis die Ersatzband
Piazumanju eintrifft und aufgebaut hat, vergeht noch ein Weilchen. Die SKA Band macht da weiter, wo Marys Forbidden Dreams aufgehört hat: Sie machen weiter Party. Die Band hüpft auf der Bühne wie in einem Fitnessvideo, während vor der Bühne Leute tanzen. Tolle Stimmung bei einer tollen Band. Einen besseren Ersatz für Ska Wars hätte man gar nicht finden können.
Nach den Hard Rockern von
D.N.A. ist dann auch schon Schluss mit dem 30. Bockpalast. Aber vorher wird noch vor der Bühne zu den etwas härteren Tönen geheadbangt und getanzt. Die bekannten Coversongs kommen wie schon vorher gut beim Publikum an.

Wir sind mit dem Abend wirklich mehr als zufrieden. Nur ein paar Kleinigkeiten sorgten für etwas Verwirrung: Warum kann man seinen Becher nicht bei den Bierbuden zurückgeben? Man musste immer zum Pfandzelt laufen und sich den Pfand auszahlen lassen. Eine Abgabe, auch wenn man nur ein neues Bier will, an den Bierständen war nicht möglich. Warum gibt es alkoholfreies Bier am Weinstand? Ein paar Kästen im Bierstand wären doch kein Problem gewesen. Und zuletzt: Warum konnte man am Würstchenstand nicht auch mit den Biermarken bezahlen? Eine spätere Aufteillung der Einnahmen müsste doch nicht so das Problem sein.
Trotz dieser Kleinigkeiten war es für die Besucher ein klasse Abend. Wir sind gespannt auf das nächste Jahr und freuen uns auf den 31. Bockpalast.
30 jahre Bockpalast
Ich will ja net altklug klingen aber der erste Bockpalast
war 1979 und nicht 1969 weil ich war damals gerade erst 9j uns gehörte damals die einzige Kneipe im Dorf und ich bin dort heimlich hin.Aber nichts für ungut wollte es nur richtig stellen.
Lg Nicole
haha ja... jetzt wo du es
haha ja... jetzt wo du es sagst. mich haben wohl einfach meine mathe künste verlassen :D
Ich finds schade das die
Ich finds schade das die Weltenretter hier zerissen werden. Ich fands (schon 2006) gut...weil endlich mal kein Cover.
f.o.a.d.
der verfasser von dem artikel schreibt ne scheiße zusammen, echt alter du gehst mir voll aufen sack! @alex: du hast recht! den nachgespielten scheiß! wandelnde raunkopien!
fuck you!
mindener
ich akzeptiere deine meinung.
ich akzeptiere deine meinung. ich fand den auftritt nur wirklich nicht so gut. wenn du das anders siehst ist das wirklich schön für dich, aber doch kein grund ausfallend zu werden.
ne ne ne ne
Ich war zwar nich da, kann also zum Auftritt nichts sagen. Aber in den Kommentaren so ausfallend zu werden und das ganze mit nem krönenden Fuck you zu beenden geht gar nicht und bescheinigt mir, ohne dich angreifen zu wollen, mangelnde Intelligenz. Wie Kritik äußern an einem Beitrag richtig geht siehst du z.b. beim CRC09 Artikel, wo eine Fronterin meinen Text sexistisch aufgefasst hat. Nirgens mangelnder Respekt zu sehen, nicht wie bei dir. Unterstes Niveau
DYNAMITE ROADKILL IHR FICKER
Rückendeckung
Rückendeckung für David und das gesamte Grassyworldteam. Bands sind keine heiligen Kühe und wenn hier immer nur positives über jeden Gig stehen würde würde ich die Artikel nicht mehr lesen wollen.
Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung - gerade Musikjournalisten. Schließlich soll das ganze den Leser ja am Ende auch unterhalten.
Also weiter so Leute! Ein bischen Kritik hat noch keinem Künstler geschadet.
Ruhig Blut
Hallo zusammen!
Ich bin´s der marcD (voc.) von den Weltenrettern. Ich habe mir gerade diese Diskussion durchgelesen..Kritik ist natürlich absolut ok, auch wenn man als Bandmitglied naturgemäß anderer Meinung sein darf (und in diesem Fall natürlich auch ist ;-)).
@mindener: Danke für Deine Unterstützung, aber Du solltest freundlich bleiben!!!
marcD.
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