Atzenalarm

Zum dritten Mal heißt es Atzenalarm im Bunten Haus und auch wir schmissen uns in die hässlichsten Klamotten aus dem Schrank und feierten mit Gleichgesinnten die ganze Nacht.

Am Samstagabend, dem 04.09. begeben wir uns gegen 23:00 Uhr, eine Stunde nach Beginn der Veranstaltung ins Bunte Haus und wollen uns anschauen, wie viele der verkleideten Atzen heute schon da sind. In der Halle legt DJ Ada auf, ansonsten ist allerdings noch nicht viel los. Da sich das auch die nächsten 10-15 Minuten nicht ändert, machen wir noch eine Runde zu Burger King und Co, sodass wir gegen 01:00 Uhr erneut auf der Matte stehen. Nun ist es auch gut gefüllt und die letzten Töne von Rebell erklingen. Anschließend legt Daktari Dubstep auf, zu dem die ersten Leute zu tanzen beginnen.

Draußen ist das übliche Bild: ein paar Leute trinken Bier und rauchen, die anderen flanken - das übliche bunte Treiben vor dem Bunten Haus. Abwechslungsreich geht’s weiter mit Schenzbot, der irgendwann gegen 02:00 Uhr anfängt aufzulegen. Der Timetable, der aushängt, stimmte also schon mit dem dritten DJ nicht mehr richtig, was aber überhaupt nichts ausmacht. Bei Schenzbot wird es etwas schneller im Vergleich zu Dubstep, denn nun wird Electro aufgelegt. Die Tanzfläche ist eigentlich von unserem Eintreffen an bis zu unserem Gehen ziemlich voll, davon abgesehen kann man sich aner überall im Bunten frei bewegen. Dies liegt unter anderem sicher auch daran, dass die Konkurrenz der Dreamland Party in Bremen, wo auch viele Celler sind, zu groß ist. Bukez Finezt ist der nächste, der wieder mit Dubstep punkten kann. Er ist ein sehr guter DJ, der auch schon auf der Cellebration die Leute zum Tanzen animierte. Beim Set von Jonspecta verlassen wir ziemlich müde die Veranstaltung.

Es war zwar ein bisschen was los, allerdings wären mehr Besucher wünschenswert gewesen. Positiv hervorzuheben ist auf jeden Fall das Konzept der Party, was von vielen auch angenommen wurde, sodass man auf der Party viele skurrile Outfits bewundern durfte. Die Musik war meistens gut, aber dann doch sehr wechselhaft in ihrer Qualität. Auf tolle zehn Minuten folgten wieder nicht ganz so tolle drei bis vier Minuten, was einen durchgängigen Tanzfluss, zumindest bei uns, verhinderte. Trotzdem wurden die Künstler gut ausgewählt und es war eine solide Party, die wir gerne auch im nächsten Jahr wieder feiern würden.

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