Back 2 Bass

Heute berichten wir mal, mangels Alternativen aus unserer Landeshauptstadt, Hannover, wo „Back 2 Bass“, eine vielversprechende Drum’n‘Bass Party im Bismarckbahnhof steigt. Fotos haben wir von Daniel Schüttler, vielen Dank an dieser Stelle.

Wir kommen zwischen 0:00 Uhr und 1:00 Uhr in Hannover an und sind erstmal erstaunt, welch coole Location uns heute Obdach bietet. Der Bismarckbahnhof ist wie der Name schon sagt, ein altes umgebautes Bahnhofsgebäude, direkt an der Haltestelle Bismarckstraße. Von außen beeindruckt das Gebäude durch Lichteffekte an der Fassade, was es uns schon mal unmöglich macht, den Club zu übersehen. Nach einem kurzen Einlasscheck seitens der Security, geht’s auch schon rein. Eintritt heute: 10 Euro. Für Celler Verhältnisse scheint dies schon arg viel, aber für Hannover und den Künstlern Nicky Blackmarket, Dope Ammo, Cue, Chris C.K. und hochklassige MCs wie Stunnah oder Benski durchaus gerechtfertigt- wie gesagt, Hannoveraner Verhältnisse. Wir kommen also gegen 0:00 Uhr auf die Party und stellen sofort fest, dass es jetzt schon brechend voll ist und uns die Stimmen von Stunnah und Mex-E beschallen. Als DJ legt Chris CK auf, den wir auch schon in Celle hatten. Anschließend gibt sich Dope Ammo aus England die Ehre, nun auch lyrisch begleitet von Benski, der zeitgleich mit uns ankam. Bei wildem Scheinwerfergeflacker werden auch Klassiker mit Drum n Bass vermischt wie z.B. Bad Boys von Inner Circle. Die Masse singt mit und mit der Zeit wird es immer enger im Bismarckbahnhof. Als dann Nicky Blackmarket auflegt, sind alle Besucher in der Halle und tanzen, denn niemand will den Headliner des heutigen Abends verpassen. Mit zunehmender Dauer des Auftritts findet man auch einen alten Celler Bekannten wieder, den MC Dannydee, der nun auch vorne seine Texte ins Mikrofon schleudert. Mex-E, Benski, Stunnah, Dannydee: wir kommen uns fast vor wie auf einer Cellebration im Bunten Haus nur in einer deutlich cooleren Location! Auch Dannydee hat sich gesangstechnisch weiterentwickelt und wo wir in Vergangenheit was zu meckern hatten, finden wir dieses Mal nichts. Gegen 5:00 Uhr morgens beendet Nicky Blackmarket sein Set und wir gehen mit den Beats von Cue in Richtung Auto und fahren nach Hause.

 Ein insgesamt sehr gelungener Abend für uns und vermutlich auch für alle anderen Besucher. Für Celler Drum n Bass Liebhaber, ist die Location auf jeden Fall ein Ort, den man sich merken sollte. Wir werden es garantiert und hoffen auf weitere Besuche im Bismarckbahnhof!

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