Berlin Boom Orchestra im Bunten Haus
Ehe es mit der Livemusik losgeht, vergehen noch mal gut zwei Stunden und circa viertel vor zehn eröffnen North Korean Rude Boys die Veranstaltung mit Reggae,Ska und Soul. Eine Stunde dürfen wir ihnen lauschen bis das Berlin Boom Orchestra loslegt.
Um viertel vor elf füllt sich die Halle schlagartig und die Stimmung ist von Anfang an spitze. Die Leute tanzen, pogen und haben richtig Spaß an der Berliner Reggae / Ska Band. Die acht Leute, allen voran der Sänger, animieren das Publikum immer mehr zu eskalieren, welches den Befehlen auch brav Folge leistet. Trompete, Saxophon und Posaune bieten zudem einen Flair, das man normalerweise mit größeren Konzerten wie von Seeed oder dem aktuellen Jan Delay Projekt mit Disko No.1 in Verbindung bringen könnte. Die Ankündigung zur Zugabe wird nebenbei genutzt, um auf den Merchandise Stand hinzuweisen, an dem man unter anderem die aktuelle CD für 4 Euro erwerben kann. Die Zugabe allein dauert ungefähr eine halbe Stunde, in der Geburtstagsgrüße und „I like to move it“-Melodien untergebracht sind. Es kommt mittlerweile so weit, dass sich ein paar Stagediver finden und die Menge quälen.
Zwanzig vor eins Verabschieden sich diese tollen Künstler aus Berlin, die wir gerne wieder im Bunten Haus begrüßen würden, mit dem Verweis auf das nachfolgende Soundsystem Squal Unit, welches bis in die frühen Morgenstunden noch Reggae und Dancehall Songs spielt.










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