Blick über den Tellerrand: Nas und Damian Marley

NAS, seines Zeichens ein bekannter Rap Star aus den USA, und Damian Marley, Sohn von Bob Marley und sehr erfolgreicher Reggaesänger, haben sich zusammengetan um ein Album der etwas anderen Art aufzunehmen. Hierbei kam ein Mix aus Hip Hop und Reggae heraus, der afrikanisch angehaucht klingt. Kurz gesagt: ein einzigartiges Album, welchem eine tolle Tour folgen soll. Fotos des Konzertes gibt es von Lucas hier.

Angekommen in Hamburg am Stadtpark suchen wir uns erstmal einen Parkplatz, was sich direkt im Zentrum, wenn man nicht in Parkhäuser möchte die um 22.00 Uhr zumachen, schwierig gestaltet. Nach fast endloser Suche laufen wir an diesem sonnigen Abend in Richtung Konzertgelände, welches sich inmitten des Stadtparks befindet. Auf dem Hinweg hören wir schon die ersten Töne von der Vorband T.O.K., die wir bis auf die letzten 2-3 Lieder leider komplett verpassen. Schnell durch den Eingang und rauf auf die Konzertfläche. Was hier einfach so in einem Stadtpark steht, ist für uns erstmal ungewohnt, da wir auch nicht so oft nach Hamburg für Konzerte fahren, erst recht nicht für ein Open Air. Wie ein Amphitheater fängt es vorne vor der Bühne flach an und je weiter man nach hinten geht, desto höher steht man, sodass man wirklich von überall aus gut sehen kann. Die erste Reihe könnte quasi die Künstler berühren, wenn sie sich bis nach vorne wagen, so dicht steht man direkt an der Bühne.

Nach kurzem Einheizen eines New Yorker DJ’s der mit alten Hip Hop Melodien und einem ziemlich verrückten Ansager die Menge heiß macht, kommen sie dann endlich auch kurz nach 20:00 Uhr mit dem Song „As We Enter“ auf die Bühne. Das Publikum feiert auch sofort mit, was super aussieht aufgrund des höher werdenden Geländes. Die Show ist sehr gut aufgeteilt. So werden immer 3-4 Lieder des aktuellen Albums gespielt, dann verschwindet entweder Damian oder NAS hinter die Bühne, sodass der jeweils andere ca. 20 Minuten seinen Solopart macht, um anschließend wieder hinzuzukommen und wieder Songs vom aktuellen Album zu spielen. So ist Abwechslung garantiert und die Hip Hop so wie Reggaefans kommen voll auf ihre Kosten. Nach fast zwei Stunden Spielzeit ist es dann auch vorbei und wir verlassen das Gelände mit dem Gefühl eines der besten Reggaekonzerte gesehen zu haben. Über die Reeperbahn, die im Dunkeln sehr viel beeindruckender ist als am Tag, fahren wir durch ein „Gewitter“, welches sich in Form eines einzigen Blitzes am Straßenrand zeigt, in Richtung Heimat. Wir freuen uns auf das nächste Jahr und sind gespannt, welche Bands man sich dann Open Air im Stadtpark anschauen kann. Gerne wieder!

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