Cellebration vom 13.02.10

The End of the Beginning - unter diesem Namen fand die letzte Cellebration im Bunten Haus vor dem Umzug in die größere Halle 16 der CD Kaserne statt. Wie viele Gäste gekommen sind, um mit der Cellebration diesen historischen Tag zu feiern (dafür natürlich auch 5 Euro zu bezahlen) und wie gut die exzellenten DJ’s aufgelegt haben erfahrt ihr auf weiterlesen. Fotos gab es an diesem Tag von unserem Gastfotografen Christopher, die ihr hier seht.

An dem heutigen Samstag wollen wir mal unseren Winterdepressionen entkommen und die für uns schon fast nicht mehr wegzudenkende Partyreihe Cellebration besuchen. Relativ früh kommen wir aus diesem Grund an und gehen durch das noch leere Bunte Haus, um uns einen Eindruck zu verschaffen. Noch ist nicht viel los, daher setzen wir uns erstmal in das Cafe, um bei einem Bier auch hier mal von den Musikimpressionen zu kosten. Leider war es kein Genuss, da die Anlage dermaßen laut war, dass wir nach 15 Minuten den Raum zum Schutz unserer Ohren verlassen mussten. Etwas leiser wäre auch genug gewesen. Inzwischen sind die ersten Tänzer da, die mittlerweile zu dem Cellebration DJ Docta anfangen Jumpstyle zu tanzen. Ansonsten immer noch recht leer und wir beobachten das ganze immer noch Bier trinkend von einer Couch aus. Stück für Stück wird es voller und mittlerweile darf Rebell, ein ebenfalls bekannter DJ der Cellebration, vor ziemlich voller Hütte spielen. Allgemein ist das, was wir jetzt beobachten eher erstaunlich. Die Cellebration ist eine große Veranstaltungsreihe im Norden Deutschlands. Auch die Wahl von future-music.de zur 5. besten Partyreihe gibt dieser These recht. Allerdings waren in Vergangenheit kaum mehr als 300-350 Besucher da. Was jetzt passiert ist für Celler Verhältnisse  fast unglaublich. Das Cafe, sowie die große Halle sind überfüllt mit Gästen und auch auf dem Flur kommt man, wenn man nicht klein und wuselig ist wie einige Mädchen, die sich an uns vorbeischlängeln, nicht voran. Laut Veranstalter sind ca. 600(!!!) Gäste an diesem Abend gekommen, um die Drum n Bass Stars Nogata, Chris Impulse und Rusher zu sehen und zu ihrer Musik zu tanzen. Als wir dann das Bunte Haus kurz verlassen stehen immer noch eine Menge zahlungs- und tanzbereite Besucher vor der Tür. Allerdings gilt jetzt - Gott sei Dank - ein Einlasstop. Blöd für die die schon drin waren und wieder rein wollen: selbst die können sich nicht durchdrängeln und so sind uns bei unserem kurzen McDonalds Ausflugs etliche frustrierte Gäste gefolgt, denen es ebenfalls zu voll ist oder die nicht mehr rein kommen. Nach einer Stunde ungefähr sehen wir dann noch das Ende des Nogata Sets, einem weiblichen Drum n Bass DJ, die in der Szene einen festen Platz erobert hat. Ihre CD liegt auch kostenlos, zumindest die erste Stunde, am Eingang und an den Theken aus. Mittlerweile hat sich das Publikum auch etwas verteilt, obwohl es trotzdem einfach nur übermäßig voll ist. Dem Publikum, was mittlerweile zu Chris Impulse aus Berlin tanzt und sich von den Animierversuchen von Mex-E, Stunnah oder DannyDee gerne leiten lässt, macht das aber wenig aus. Sogar ein Crowdsurfer versucht sein Glück. Die Party läuft mit absoluter Spitzenmusik für uns noch ca. 2.5 Stunden weiter, in denen die Stimmung komplett aufrecht erhalten werden kann. Die vom Einlasstop etwas gestressten Türsteher schauen wieder etwas freundlicher und auch der Gang zum Klo ist wieder einfacher zu erreichen. Als der renommierte DJ Rusher sein Set beendet hat, für welches sich mit Jubeln bedankt wurde verschwinden wir auch gegen halb 5. Komplett kaputt vom Gedränge und vom Tanzen setzen wir uns ins Auto und treten den Heimweg an. Trauer, dass die Cellebration bald in der CD Kaserne stattfinden wird, empfinden wir nicht angesichts dessen, das bei dieser Cellebration so viele Leute da waren, dass es schon zwischenzeitlich kein Genuss mehr war auf dieser Veranstaltung gewesen zu sein. Da ist es schon besser, dass in die größere Halle 16 eingezogen wird. Das alles soll aber nicht über einen GRANDIOSEN Abschluss mit dem Kapitel Buntes Haus hinwegtäuschen.

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