The Doors of Perception

The Doors in der CD-Kaserne klingt ersteinmal unrealistisch nach dem Tod von Jim Morrison, aber er wird in der CD-Kaserne mit der Band The Doors of Perception wieder lebendig. Diese Band weist sehr eindeutig auf die Quelle des Namens der Ursprungsband hin, nämlich auf einen Essay von Aldous Huxley, welcher sich mit den Auswirkungen von LSD auf den Menschen befasste. Aber genug von historischen Dingen. Das Konzert der The Doors Coverband beginnt relativ pünktlich um 21:00 Uhr. Die CD-Kaserne ist allerdings schon eine halbe Stunde vorher ganz gut gefüllt. Wir kommen uns nur leicht jung vor, weil das Durchschnittsalter auf jeden Fall um die 45 liegt. Die vier Berliner legen los und zünden sogleich ein Feuerwerk nach dem anderen. Von Riders on the Storm, LA Woman, Light my fire bishin zu Touch me, war so gut wie jeder Hit der psychodelischen Rockband aus den 60gern vertreten. Es wurden sogar für uns eher unbekannte Stücke gespielt, obwohl auch wir ein paar Doors Platten besitzen. (Fotos von Svenja gibt's übrigens hier!)

 

Die Ankündigung die beste The Doors Coverband Europas zu sein, können wir zwar nicht einschätzen oder bestätigen, allerdings muss man sagen, dass die Band ziemlich viele Feinheiten der Ursprungsband aufweist. Alleine die enorme Ähnlichkeit des Sängers mit Jim Morrison ist verblüffend. Dazu kommt noch eine ziemlich originalgetreue Stimme, die allerdings bei ein paar Höhen versagt, die das Original dann doch perfekter drauf hatte. Dies soll allerdings keine Kritik sein, das ist mehr als persönliche Note zu sehen, die man in Kleinigkeiten ja durchaus auch in eine Coverband einfließen lassen kann. Die Bühnenpräsenz der Band war typisch 60ger Jahre. Nicht viel Interaktion mit dem Publikum, relativ statisch wirkende Künstler, wo nur der Sänger durch ein bisschen Bewegung auffällt, ist dann doch ziemlich Original. Das vorwiegend ältere Publikum scheint sich auch nicht zu langweilen, nach über 2 Stunden ähnlich klingenden The Doors Liedern, wo wir schon sagen müssen, langsam ist's genug. Wohl ein kleiner Generationskonflikt, da es ja nicht direkt unsere Jugendhelden sind, wie von eben diesem Publikum. Zwischen 23:00 und 23:30 Uhr ist das Konzert dann auch beendet und wir müssen als Fazit sagen, dass diese Band einfach toll war. Zwar holt die CD Kaserne fast nur Coverbands, dafür aber welche die auf hohem Niveau musizieren. Wir bitten darum, nicht noch einmal 4 Jahre zu warten, bis es wieder heißt: The Doors of Perception in Celle!

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