Dubstep!

Die „Dubstep!!!“-Partyreihe der Cellebration.-Events schöpft aus den Vollen. Für die Auflage am 09.09.2011 hatte man niemand geringeren als Roksonix aus dem Vereinigten Königreich einfliegen lassen.

Auch der Support war mit Bukez Finezt, den uns bereits bekannten Symbiz Sound, sowie Stibba und Daktari aus Celle sehr namhaft gewählt.

 

Und anscheinend war nicht nur unsere Vorfreude sehr groß. In der Facebook-Gruppe zum Event hatten sich vorab bereits mehr als 400 Leute angemeldet.

Natürlich ist grassyworld.net pünktlich zum Einlassbeginn um 23:00 Uhr vor der CD-Kaserne, wo sich bereits einige feierwütige Besucher tummeln. Drinnen ist es natürlich noch sehr leer, aber Daktari legt mächtig vor und beginnt den Abend nicht etwa sanft, sondern mit bretthartem Dubstep des Härtegrads "Brett".

So dauert es nicht lange, bis sich mutige Gäste auf die Tanzfläche wagen. Wir zieren uns noch und trinken lieber ein Bier. Beim Weg zur Theke hören wir bereits den Bass des Squal Unit Floors, der uns im Gegensatz zu seinem Pendant in Halle 16 nicht die Frisur wegbläst. Hier gibt es Reggae und verwandte Genres auf die Ohren und das kommt sehr gut an. Zeitweise ist im Foyer mehr los als in Halle 16, was wir uns dadurch erklären, dass das Foyer bei kleineren Besucherzahlen eher zum Tanzen einlädt und Halle 16 erst einer gewissen „Grundfülle“ bedarf, bevor der Funke auf die Besucher überspringt.

Ein oder vielleicht auch mehrere Biere später entschließen wir uns, die Plauderecke des Abends – den abgesperrten Raucherbereich vor dem Haupteingang – aufzusuchen. Hier treffen wohl nicht nur wir viele Bekannte: Es ist zu jeder Zeit sehr voll mit Rauchern, die ihrem Namen alle Ehre machen, und vielen Nichtrauchern, die nur klönen wollen.

Es ist gegen 24:00 Uhr, als wir zurück in die Halle 16 gehen. Bukez Finezt ist an der Reihe und wir sind sehr gespannt auf das eineinhalbstündige Set des Paderborners. Enttäuscht werden wir auch nicht. Wir hören Hartes und noch Härteres, wobei dem Publikum und uns der Komparativ stets besser gefällt. Im Dubstep scheinen besonders die Extreme zu ziehen. "Mittelharter"  Dubstep kommt hingegen nicht ganz so gut an. Was uns bei Skrillex noch auffiel – trancige Passage werden genauso hart durchgetanzt – ist hier bei Bukez Finezt komplett umgekehrt. Aber das macht nichts: Bukez Finezt rockt und wir kommen mächtig ins Schwitzen. Etwa 20 Minuten vor Ende seines Auftritts verlassen wir jedoch Halle 16 noch einmal, um uns abzukühlen, etwas zu trinken und uns mental auf Roksonix vorzubereiten.

Mit Roksonix' Auftritt hält noch einmal eine andere Mentalität Einzug in die Köpfe der Besucher: Eskalation. Wer vorher verhalten getanzt hat, rastet jetzt aus, wer vorher gar nicht getanzt hat, fängt jetzt an. „Wow, geiler Beat – wieder ein knallharter Drop – Moment, das ist doch „Badman Sound“ von Doctor P – egal, weiter abgehen.“, alles Dinge, die wir in den Gesichtern der Leute neben unbändiger Freude ablesen können. Tatsächlich hören wir auch eine Menge Doctor P, wohl weil er wie Roksonix beim Label Circus aktiv ist, und tatsächlich denken auch wir stets nur „Wow!“.

Warum es zwischenzeitlich auf der Tanzfläche recht leer wird, nur um sich direkt wieder zu füllen, wissen wir nicht. Aber spätestens als zum Abschluss der Tetris Remix erklingt, ist es wieder rappelvoll. Klar, Symbiz sind ja auch an der Reihe. Diese können wir leider nicht ganz sehen. Gegen 04:00 Uhr geht es für uns nach Hause. Aber das, was wir noch mitbekommen (lediglich "Pigeon Attack" können wir raushören), ist auch das, was Symbiz ausmacht: Eine grandiose Liveshow zum Mitmachen und Abtanzen. Celle bekommt einfach nicht genug von den Jungs!

 

Das Fazit des Abends ist, dass dieser hervorragend war. Von der Mischung der DJs über die Besucherzahl und den Eintrittspreis bis zum Squal Unit Floor hat alles gestimmt. So wünschen wir uns das immer für Celle!

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