Sommerfest der Celleschen Aidshilfe e.V.

Am Samstag den 07. August 2010 fand das Sommerfest der Celler Aidshilfe e.V. in den Räumlichkeiten der CD-Kaserne statt. Fotos von Svenja gibt es hier!

Das Programm war sehr abwechslungsreich und vielversprechend. So beginnt das Sommerfest der Celler Aidshilfe schon um 16:00 Uhr mit Livemusik. Wer durch den Eingang in das Foyer schreitet, geht an einem Infostand und bunten Plakaten voller Kondomen vorbei. In Halle 16 beginnt um 16:00 Uhr die Winsen Samba-Gruppe fetzige Samba-Beats durch dem Raum schallen zu lassen. Schade, dass zu dieser Zeit kaum Besucher anwesend sind. Und ebenso schade ist es, dass dies sich auch bei den folgenden drei Bands nicht ändern wird.

Gegen 17:00 Uhr spielen dann Schlamargo gefolgt von Alles und One Strike Left.

Unterdessen informieren wir uns einmal über die AIDS-Situation in Celle und Deutschland. Am oben erwähnten Infostand treffen wir Anne Quader von der Aidshilfe. Sie erzählt uns, dass die Prävention bei Jugendlichen sehr gut wirke, allerdings gäbe es ca. 60 bis 80 bekannte von Aids betroffene Menschen in Celle. Die Dunkelziffer wird jedoch weit höher geschätzt. Eine noch viel erschreckendere Zahl ist dahingegen, dass sich im gesamten Bundesgebiet jährlich rund 3.000 Menschen neu infizieren. Und dabei wären die Jugendlichen heute gar nicht mehr die hauptsächlich betroffene Gruppe. Die Celler Aidshilfe erzählt uns, dass ältere Generationen, zwischen 40 und 50 Jahren, weitaus gefährdeter seien sich mit dem HI-Virus zu infizieren. Dort würden auch die Präventionsmaßnahmen nicht greifen.

Als wir wieder in die Konzerthalle schauen, versteigern One Strike Left gerade ein „One-Strike-Left-Lebkurchenherz“. Der Erlös, der sich dann auf sage und schreibe 20,00€ beruft, geht natürlich an die Aidshilfe.

Das Sommerfest der Celle Aidshilfe e.V. war zwar aus unserer Sicht kein Erfolg, da viel zu wenig Besucher dort waren, aber das Event selbst und das viele ehrenamtliche Mitwirken ist mehr als lobenswert. Wir hoffen, dass die Celler Aidshilfe weitere solcher Aktivitäten ins Leben ruft und dass man dann mehr Menschen auf die AIDS- Problematik aufmerksam machen kann.

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